Vorwort der Redaktion


Liebe Leser

Es ist wieder NUGGI-Zeit und alles neu macht der Mai...

Doch angefangen wird im Oktober, denn dort steht uns wieder einmal ein Wagenbau bevor, welcher es in sich hat und relativ chaotisch über die Bühne geht... Nichts desto trotz können wir an der Wageneinweihung im Wöögli einen fantastischen Wagen präsentieren und die Fasnacht geniessen!!!

Kaum ist diese vorbei, laufen die Vorbereitungen für's Spring Break auf Hochtouren. Auch dieser Aufwand hat sich gelohnt, denn wir können dieses Fest als vollen Erfolg bezeichnen!!! Tja und eine Woche zuvor haben wir uns noch für unsere obligate Generalversammlung im Wöögli getroffen, bei welcher mehr der FCB im Vordergrund gestanden ist, als die Wahl von Dominique Schläpfer als neue Aktuarin... Aber wer will uns Baslern dies auch verübeln???

Viel Spass mit dem neuen NUGGI wünscht Euch

s‘Redaktionsteam

Schläpfli & Nils

 

Bericht des Präsidenten


Werte Leserinnen und Leser

Mein erstes Jahr als Präsident der NWB ist vorbei. Ich darf positiv auf unser Vereinsjahr 2001/2002 zurückschauen und werde Ihnen nun den 2.Teil des vergangenen Jahres erläutern (1.Teil, 6.Ausgabe Nuggi).

Im Oktober 2001 begannen alle Aktiven mit dem Bau unseres Wagens, der an der Fasnacht 2002 fertig sein sollte. Die ganze Planung und Organisation war jedoch von Beginn weg nicht optimal. Seit nun mehr als 8 Jahren können wir auf Wagenbauten zurück schauen und so kann man diese Äusserung durchwegs vertreten. Das Sujet „10 Joor NWB“ war bekannt, doch wie muss oder soll man dies präsentieren?? Keine leichte Aufgabe aber mach- und lösbar! Dies haben die NWB bewiesen und so konnte unser Wagen doch pünktlich an der Wageneinweihung präsentiert werden. Die Einweihung unseres Wagens fand das erste Mal im Restaurant Waage statt. Für den Verein eine kleine finanzielle Einbusse, doch wer weiss was für eine Arbeit eine Wageneinweihung mit sich bringt, der ist mit dieser Lösung sehr zufrieden. Die Aktiven können sich ihren Anhängern widmen und sind frei. Wir werden die Wageneinweihung so weiter führen.

Die Fasnacht 2002 verlief ohne grosse Probleme und jeglicher Verletzungen. Petrus war auch dieses Jahr ein Fasnächtler und nahm während den Umzügen doch grosse Rücksicht. Dank der Zusage von Pascal Rueff, unseren Wagen während der ganzen Fasnacht zu lenken, konnten wir auch teilnehmen. Pasci machte seine Arbeit ruhig und sehr professionell. Danke Pasci!!!!! Nun stand doch mit dem Kehrausball schon das Ende der diesjährigen Fasnacht auf dem Programm. Es war ein herrlicher Abend und die Fasnacht 2002 war wieder einmal zu Ende. Ein grosser Dank ans Komitee Rynach!!!

Nun folgte, im April, die Generalversammlung. Silvan Aebischer hat den Vorstand verlassen und sein Amt als Aktuar zu Verfügung gestellt. Silvan wird uns aber als Aktiver erhalten bleiben und als Redaktor den NUGGI weiterführen. Für seine geleisteten Arbeiten möchte ich, im Namen des gesamten Vereins, Silvan herzlich danken!! Als neue Aktuarin konnte ich Dominique Schläpfer in den Vorstand gewinnen, welche ihre Arbeit im Mai aufnehmen wird. Herzlich Willkommen Dominique!!

Am 27.April 2002 ging der erste „Spring Break in Rynach“ über die Bühne. Diese Veranstaltung soll dem Verein, in Zukunft, ein Teil des erwirtschafteten Ertrages in die Kasse spülen. Die Veranstaltung war ein riesiger Erfolg und hat allen Aktiven gezeigt, dass sich unser Einsatz gelohnt hat. Wir werden versuchen im nächsten Jahr den „Spring Break“ weiter zu führen. Ich danke allen Besucherinnen und Besuchern, welche unseren Anlässen und Veranstaltungen beiwohnen. Besten Dank!!!

Mischa Schneider
Präsident

 

Fasnacht 2002

7.-12.Februar 2002

Sujet: “Mir jubiliere und fyyre unser 10-jööhrigs“


So, wir dürfen (dr Bebbi und dr Mikesch) die Fasnacht 2002 aus der Sicht der Hamburger nochmals Revue passieren lassen und Euch, liebe Leserinnen und Leser, unsere Eindrücke von den „5 schöönschte Däg „ berichten. Wie jedes Jahr fingen wir früh an am Wagen zu bauen. Nach vielen Bautagen nahm unser Wagen immer mehr Gestalt an und die Standhöhe von etwa 2m über Boden war recht beeindruckend. Die Kerzen, welche unser Wagen zieren sollten, wurden doch zu einem grösseren Problem als wir dachten, denn am Freitag, 2 Stunden vor der Wageneinweihung, blieben aus 6 geplanten Kerzen nur noch deren 4 übrig. In einer Blitzaktion wurden die zwei vorderen Kerzen am Container abmontiert und durch die schwarze Blache, welche wir noch im Lager hatten, ersetzt. Eigentlich hört sich das alles gar nicht so dramatisch an, aber ihr müsst bedenken, dass sich alles nach dem „schmutzigen Donnschtig“ und wenig Schlaf abspielte.

Noch kurz ein Wort zum Maskenball am Donnerstag. Der Treffpunkt war am 19:00 Uhr im Havanna Pub in Reinach. Nach einer oder mehreren Flaschen Bier und einem Ständchen von einer Guggemusik, deren Name uns nicht mehr bekannt ist, fuhren wir im Taxi nach Dornach zum Maskenball.

Als wir in Dornach ankamen war die Stimmung von uns schon sehr gut, aber eine Stunde später war es um uns geschehen. Das Fasnachtsfieber und die Vorfreude auf die bevorstehenden Fasnachtstage hatte jetzt alle eingeholt. Der Saal in Dornach, war am kochen und wir feierten bis früh in den morgen.

Einige „NOCHWUCHS WAGGIS“ hatten am Freitag etwas Mühe mit der Pünktlichkeit, da es eigentlich um 10:00 Uhr weitergehen sollte. Ein Dank an Stickstoff, Cello und allen übrigen die das Wurfmaterial geholt haben. Nachdem wir uns alle mit einem Mittagessen gestärkt hatten, fuhren wir wieder zum Areal Schori. Dort bauten wir fleissig am Wagen bis das Drama mit den Kerzen, welches wir am Anfang von unserem Bericht erwähnt haben, seinen Lauf nahm. Allen Umständen zum Trotz, setzte sich unser Wagen, der einmal mehr eine Augenweide war, einigermassen pünktlich in Bewegung und wurde zum Restaurant Waage gefahren, wo die diesjährige Wageneinweihung stattfand. Nachdem sich um 19:00 Uhr zahlreiche Gäste und Fans im Restaurant einfanden, war dann schon bald Zeit für die ersten Auftritte der Guggemusik Rambasse Rynach und der Schlössli Schränzer Aesch.

Die Guggen schränzten was ihre Instrumente hergaben und als Zugabe hielt uns dann unser Präsi (dr Misch) die obligate Eröffnungsrede, welche er souverän und erst noch kurz meisterte. Da unser Präsi erst vor kurzem stolzer Papa eines gesunden Jungen namens Tim wurde, übergab ihm Schläpfli, im Namen aller Aktiven, zwei Strampler (mit unserem Signet und Tim’s Namen) für seinen Sohnemann. Wir gratulierten Angela und Mischa nachträglich nochmals recht herzlich.
Anschliessend wollten alle noch schnell etwas zum Trinken bestellen, um sich die folgenden Schnitzelbängge, die von den drei Hamburgern zum Besten gegeben wurden, anzuhören. Etwas scheu und leise war der erste Bangg, welcher Moni, Mikesch und Bebbi sangen. Das Publikum aber war sensationell und es spornte die drei zu einer Höchstleistung an und so stieg auch die Qualität der Schnitzelbängge. Als nächstes stand der Auftritt der Furzgugge Rynach auf dem Programm, welcher wie üblich vor und auf dem Wagen stattfand. Nach diesem sensationellen Auftritt der Furzgugge folgte dann der wichtigste Teil dieses Abends: DIE WAGENTAUFE!! Mit viel Schwung flog die Champagnerflasche aus den Händen unserer Wagengotte Gracia Schläpfer. Nachdem die Champagnerflasche, nach mehreren Versuchen, doch noch zu Bruch ging, folgte noch ein Abschlussbouquet, bei dem die Furzgugge und die Schlösslis zusammen schränzten. Ein Guggenkonzert mit 2 Guggen; nur für uns ?????!!!!!! Sensationell!! Super Wagentaufe 2002!!! Anschliessend verschoben sich die Waggise Richtung Weiermatthalle an den Ry-Fa-Obe. Nach gemütlichem Zusammensitzen in der Festhalle verabschiedeten sich ein paar NWB`s schon recht früh, um sich doch noch ein paar Stunden Schlaf für die anstehenden Tage zu gönnen.

Am Samstag morgen früh, genauer gesagt um 10:00 Uhr, trafen alle sehr pünktlich ein. Das Wetter war, na ja sagen wir mal, soso lala aber glücklicherweise blieb es bis abends trocken. Die unzähligen Kisten Orangen, „Däfeli“ und Unmengen an Säcken von „Stimmungsflocken“, die wir in mühsamer Handarbeit auf dem Wagen hinauf warfen, kostete uns viel Energie, so dass das Mittagessen im „Wöggli“ genau richtig kam, um unsere Batterien wieder zu laden. Wir waren gerüstet für den Umzug in Reinach. Der Wagen vollgestopft mit Material, die Stimmung erwartungsvoll, der Alkoholpegel genau richtig geeicht. Jetzt fehlte nur noch der Startschuss, welcher um zwei Uhr erfolgte. Die Zeit ging wie im Flug vorbei und während der Pause, vor dem Spaghetti Corner, kühlten wir unsere heiseren Stimmen mit Wein. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, stand nur noch der Auftritt der Furzgugge am Guggenkonzert auf dem Programm, wo jeder von uns mit einem Sack „Räppli“ durch die Menschenmenge Richtung Bühne marschierte. Nun musste noch die Abschrankung vor der Bühne überwunden werden. Jetzt konnten wir zum Rhythmus der Musik abtanzen und warfen unsere „Räppli“ in den Abendhimmel. Dies gab sicher ein ganz tolles Bild ab. Mit der Furzgugge im Schlepptau marschierten wir zu unserem Wagen, auf dem Parkplatz vom Wöögli, wo unser Jubiläums-Apéro stattfand.

Dieser Apéro war eine Sensation, Unmengen von Gästen und Fans besuchten uns. Besten Dank!!! Anschliessend zog es uns in die verschiedensten Beizen, wobei sich zu später Stunde alle (oder fast alle) im Havanna wieder trafen. Dort wurde noch weiter getanzt und bis früh in den Morgen gefestet, bis das Pub seine Türen schloss. Für diejenigen, welche noch nicht aufgaben, ging es im Hotel Rynach mit einem gemütlichen Morgenessen weiter, wo sich Schläpfli, Ronnie und Bebbi doch noch darauf einigten, dass es das Beste wäre, sich eine Stunde Schlaf zu gönnen. Diesen fanden sie dann im Wöögli, wo sie sich etwas ausruhen konnten um für das Programm in Allschwil bereit zu sein. Der Sonntagmorgen ging in etwa gleich los wie der Vortag, nur unsere Gesichter waren nicht mehr so frisch und unser Körpergeruch so angenehm.

Nach etwa 3 Kaffees und den Motivationskünsten von Mischa, wagten wir uns nach draussen, um den Wagen für den Umzug in Allschwil zu rüsten. Jetzt stand die Überfahrt dorthin an, welche problemlos verlief. Unser Fahrer Pascal Rueff fuhr uns sicher zu unserem Standort in den Mühlebachweg, wo er trotz einigen parkierten Autos, welche im Weg standen, unseren grossen Waagen kehrte. Leider war das Wetter nicht so prächtig, denn es regnete immer zwischendurch, was sich natürlich auf unsere Stimmung niederschlug. Als wir uns dann nach einiger Wartezeit in den Cortege einfügten und die geniale Aussicht von der hohen Standfläche genossen, war das Wetter wieder nebensächlich.

Die Orangen fanden ihren Weg ohne jemanden zu verletzen!! Geuss schaffte es, niemanden zu treffen der nachher hätte über Nackenschmerzen klagen können. Wie schon am Vortag verging die Zeit wie im Flug und schon wieder stand ein Abendessen, diesmal im Hotel Rössli, auf dem Programm (welches außer unserem Präsi niemand dabei hatte). Das Essen war ausgezeichnet und wir waren jetzt für die Nacht in Allschwil gerüstet. Nach einigen Büchsen Bier auf dem Wagen suchten wir in irgendeiner Kneipe Unterschlupf. Fündig wurden wir im Switch, wo der Abend für ein paar wenige bald zu Ende ging. Für diese, welche noch genug Energie hatten, ging’s weiter von einer Beiz zur anderen. Die Fasnacht in Allschwil ging nun langsam dem Ende entgegen. Nun stand nur noch der Montagabend auf dem Programm, welcher in Aesch stattfand. Nach der Rückfahrt von Allschwil nach Reinach, mit einem waghalsigen Stunt von Geuss, machten wir Halt vor dem Rinaco in Reinach wo wir uns einen Kaffee-Fertig gönnten. Das Wetter war wunderbar und wir sonnten uns noch ein wenig. So machten wir uns schon mal für den Abend bereit.
Leider verliess uns in dieser Zeit Nils, den die harte Realität eingeholt hatte und sich wieder auf den Alltag einstellen musste. So gingen wir ohne Nils weiter ins Pub, wo wir uns bis zur Abfahrt nach Aesch aufhielten.

Um 17:00 Uhr ging es dann mit dem Wagen Richtung Aesch, wo wir einen guten Standort fanden (gäll Misch). Wir gaben zum Abschluss nochmals alles, der Wagen war gestossen voll von Besuchern, denn das Bier floss in strömen. Leider haben einige Leute keinen so grossen Gefallen an unserem Wagen gefunden, denn anders können wir es uns nicht erklären, dass sie wie vom Teufel besessen auf die Plexiglasscheibe einschlugen. Leider!!! Am Dienstag morgen mussten wir zuerst die Spuren vom Vorabend aufräumen, um wieder nach Reinach zurückzukehren. Jetzt hiess es leider schon „Waageyystelle“ auf dem Areal Schori. Auch dieses Manöver erledigte Pasci Rueff souverän und problemlos. Nachdem wir dann noch schnell die Puppen aus der Vitrine genommen hatten, besuchten wir den Spaghetti Corner, um uns ein letztes mal zu stärken. Die Fasnacht war beendet und wir waren alle der gleichen Meinung: „diese Fasnacht war wieder voll geil“. Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns schon auf die Fasnacht 2003, um mit Euch anzustossen zu können.

Beste Grüsse

Mikesch und Bebbi

P.S; Besten Dank an Pascal Rueff, welcher uns sicher und souverän durch die ganze Fasnacht chauffierte. Ebenfalls ein herzlicher Dank an Fam. Perret, welche uns immer ihr Restaurant zu Verfügung stellt und allen Besucherinnen und Besuchern unserer Anlässe. Vielen, vielen DANK!!!!!!!