Vorwort der Redaktion


Liebe Leser

Und es ist wieder einmal Zeit für einen neuen NUGGI, denn seit der letzten Ausgabe sind sehr viele Monde in’s Land gestrichen,...

Cliquengrümpeli, Wööglifescht, 7. Grosses Fressen, Aktivbummel und Lottomatch gehören bereits der Vergangenheit an und es macht Spass, diese Anlässe noch einmal revue passieren zu lassen...
Der einzige Wehrmutstropfen ist eigentlich nur die Tatsache, dass beim 7. Grossen Fressen unsere vereinseigene Digitalkamera gestohlen wurde und bis heute noch nicht wieder aufgetaucht ist!!!! Es wäre auf jeden Fall toll, wenn sich die fehlbare Person bei uns melden würde und wir trotz der erlebten Enttäuschung zumindest den finanziellen Schaden beheben könnten... Besten Dank im Voraus!!!

Schade ist auch, dass die geplante Bar am Portiunkulafest nicht realisiert werden konnte, da wir den zugesicherten Standort kurzfristig nicht mehr zur Verfügung gehabt haben..... Sorry about it!!!!
Nichts desto trotz sind wir aber wieder intensiv mit unserem Fasnachtswagen beschäftigt und jeden Samstag auf Schoris Areal anzutreffen , denn die nächste Fasnacht klopft schneller an die Türe als man denkt und verpassen wollen wir sie auf keinen Fall!!!

Viel Spass mit dem neuen NUGGI wünscht Euch s‘Redaktionsteam

Schläpfli & Nils

 

Bericht des Präsidenten


Bereits ein halbes Jahr ist ins Land gezogen seit ich an der GV ende April 2001 zum neuen Häuptling der NOCHWUCHS WAGGIS BIRSEGG gewählt wurde. Ich durfte dabei vom abtretenden Präsidenten Christian Moser einen gesunden Verein übernehmen und die anfallenden Arbeiten bereiten mir Spass. Hier möchte ich Ihnen nun kurz die Änderungen, Ziele und Erlebnisse der letzten 6 Monate schildern.

Seit der GV hat sich der Verein nach aussen hin nicht verändert, dies wurde intern vorgenommen. So trifft sich der Vorstand der NWB nicht wie bisher 5 mal im Jahr sondern neu 11 mal. Probleme können so frühzeitig erkannt und gelöst werden. Ziele habe ich mir zwei gesetzt, die wir bis Mitte 2003 erreichen sollten. Zum ersten den Aktivbestand von jetzt zwölf halten (wenn möglich auf 14 Aktive erhöhen) und zum zweiten den finanziellen Bereich. Es wird ein neues Fest organisiert das nicht unter dem Patronat der NWB steht sondern von einem externen 9-köpfigen OK auf die Beine gestellt wird. Dieses Fest findet erstmals am Samstag, 27. April 2002 unter dem Motto „Spring Break in Rynach“ in der Weiermatthalle statt, dauert eine Nacht und wird jährlich stattfinden. Vom finanziellen Erlös dieses Festes soll ein Teil in die Kasse der NWB fliessen. So sollte es in Zukunft möglich sein, den Aktivbeitrag zu senken und evtl. einen Teil des Wurfmaterials zu bezahlen, denn Fasnacht auf einem Wagen ist nicht billig. Deshalb soll dieses Fest ein weiteres finanzielles Standbein der NWB werden, um so jedem Aktiven eine einigermassen günstige Fasnacht zu garantieren.

Zum Rückblick unserer bekannten Aktivitäten und Anlässen beginne ich beim Cliquengrümpeli in Oberwil. Leider überschattete das Benehmen einiger in die Mannschaft aufgenommene Passivmitglieder den sportlichen Erfolg und ist dem Ruf der NWB nicht dienlich. Das Wööglifescht war das beste bis anhin und für die NWB ein riesiger Erfolg. Im Juli dann unser 7. Grosses Fressen welches einen Besucherrekord verzeichnen durfte und durch tropische Temperaturen ebenfalls in die Geschichte eingehen wird. Unser Lottomatch im September war der Erfolg. Erfolg im Sinne der Besucherzahl und natürlich von der finanziellen Seite, auf die wir sehr angewiesen sind. Ich möchte sämtlichen Aktiven für die geleistete Arbeit und den Besuchern unserer Anlässe bestens danken.......!!!!!!

Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen um Ernst Schori zu danken der uns seit 9 Jahren den Wagenbauplatz unendgeldlich zu Verfügung stellt. Im weiteren einen gebührenden Dank der neuen Wirte-Familie Perret, die uns in unserer Stammbeiz, Restaurant Waage, wirken lassen. DANKE...........................................

Nun wünsche ich viel Spass beim Lesen und verbleibe mit den besten Grüssen.

Mischa Schneider

 

Cliquengrümpeli in Oberwil

26.Mai 2001

Und wieder einmal ist der Tag gekommen, an dem die inoffizielle Cliquenmeisterschaft auf dem Programm steht und es geht ab nach Oberwil. Da sehr viele unserer Waggis verhindert sind, kommen wir auch diesmal nicht darum herum, einige Passive anzuwerben, die für den Verein in die Kostüme zu steigen haben. Zu Fabio Corazzini und unseren Ehrenmitgliedern Stefan Gadient und Pascal Rueff muss man keine grossen Worte verlieren, denn sie sind ja alte Bekannte in unserer „Seleçao“... Die Premiere in unserem Team hingegen geben unser Kassier Moni, Pascal Frei und Fussballstar Boni, welcher als Letzter, kurz vor dem ersten Spiel eintrudelt. Ein Blick auf die Uhr sagt uns dann, es wird schon bald losgehen „Let’s get rumble!!!“

Unser erster Gegner sind die „Samba-Waggis“, welche wir schon von früheren Schlachten her kennen und noch immer nicht sehr brasilianisch daher kommen. Werden sie uns aber trotzdem auf der Nase herumtanzen??? Bei uns ist das Problem, dass wir viele neue Ballzauberer in unsere Reihen zu integrieren haben und dies ist ja bekanntlich nicht unbedingt die einfachste Sache der Welt... Doch siehe da, nach wenigen Minuten erzielt Pasci Rueff, praktisch unbemerkt von den Fans, das 1:0, welches uns den Weg zum Sieg ebnen sollte... Wir haben den Gegner im Griff und das Spiel plätschert so friedlich vor sich hin... Aber dann, kurz vor Schluss nimmt das Unheil seinen Lauf... Ein weiter Abwurf des „Samba“-Goalies, Stickstoff segelt sehr stilvoll am Ball vorbei, der gegnerische Stürmer bedankt sich artig und schiebt den Ball unhaltbar für Fabio in die Ecke!!!! Somit endet dieses Spiel mit 1:1 und unsere defensiven Abstimmungsschwierigkeiten wurden schamlos ausgenützt, denn es ist ein klar verschenkter Sieg!!!

Doch nach dem Spiel ist ja bekanntlich auch vor dem Spiel und somit schauen wir vorwärts zu den „Haxenwaggis-Babies“, welche nach 20-minütiger Pause auf uns warten... Auch diese Mannschaft ruft Erinnerungen bei uns wach, sind wir doch vor 2 Jahren gegen ihre Eltern sang-und klanglos mit 0:3 eingegangen (siehe NUGGI Nr. 2). Hoffentlich ist dies kein schlechtes Omen für die Gegenwart... Doch diesmal sind es ja ganz andere Voraussetzungen, handelt es sich doch nur um die Babies. Aber schon nach Sekunden hat uns die Vergangenheit eingeholt...!!! Ein etwa 6-jähriger Krümel setzt gleich nach dem Anstoss zu einem grandiosen Solo an und es steht 0:1, bevor auch nur einer unserer heldenhaften Kämpfer überhaupt den Ball berührt hat. Etwas dumm aus der Wäsche schauend, finden wir dann aber doch zu unserem Spiel und gehen durch Nils und Gadi mit 2:1 in Führung. Aber auch diesmal fühlen wir uns bereits zu sicher und erleiden erneut das „FCB-Syndrom“, denn schon bald können die Babies mit einer wunderschönen Direktabnahme ausgleichen. Überraschenderweise setzt uns dies aber nicht sonderlich zu und wir können durch Tore von Boni und Gadi mit 4:2 unseren ersten Sieg nach hause fahren!!! Ist dies der Beginn einer unglaublichen Serie??? (Er ist es!!!).

Zeit zum feiern bleibt uns keine, denn zehn Minuten später stehen wir bereits den „Husky’s“ gegenüber. Jetzt läuft die Tormaschinerie auf Hochtouren und sie werden ohne den Hauch einer Chance, durch Treffer von Boni 2x, Rueff 2x, und Nils, gleich mit 5:0 abgefertigt. Nicht zu vergessen wäre dann aber noch Gadi’s Abflug in den gegnerischen Fanblock, bei welchem es trotz der eleganten Flugbahn unseres Stürmis, keine Verletzten zu beklagen gibt.

Nun können wir schon sehr zuversichtlich in Richtung Achtelfinal schielen und haben uns eine längere Pause verdient. Mit zwei Siegen im Rücken und gestärktem Selbstvertrauen spielen wir uns in einen richtigen Rausch!!! Unser Sturmduo Rueff und Boni erzielen je 2 Tore zu einem lockeren 4:1-Sieg in der nächsten Begegnung, gegen wen auch immer...

Werden wir auf dem Weg zum Pott tatsächlich noch aufgehalten??? Von der „Gugge 0-31“ auf jeden Fall nicht... Sogar „Filigrantechniker“ Pasci Frei wird von unserem Torhunger mitgerissen und erzielt zwei sensationelle Weltklassetore (wahrscheinlich weiss er bis heute nicht, wie er dies wohl angestellt hat./Anm. d. Red.) Die restlichen Treffer zu einer komfortablen 6:0-Führung bescheren uns Boni 2x, Rueff und Gadi. Nun ist die Konzentration aber etwas verflogen und Colette, der gegnerische Sturmtank erzielt mit einem grandiosen Solo den Anschlusstreffer. Danach artet die Partie beinahe aus, denn ein verrückt gewordener Hooligan im Rollstuhl und Eishockeymontur versucht uns den Sieg zu rauben und ermöglicht dem Gegner durch seine Aktion noch das 6:2.

Doch zu mehr reicht es nicht... Somit sind die Gruppenspiele abgeschlossen und wir sind trotz 13 Punkten aus 5 Spielen nur Gruppenzweiter, denn die „Sambas“ haben vor dem Tor noch besser gezaubert. Zuerst folgt nun aber noch eine verdiente, längere Pause... Anschliessend haben wir es mit den „Pub-Rueche“ zu tun. Dieser Gegner stellt sich dann aber eher als Opfer, oder sogenanntes "Kanonenfutter" heraus und wird mit 4:0 (Rueff, Boni, Stickstoff 2x) vom Platz gefegt!!!

Unsere nächste Hürde ist irgend ein „Geschnägge“ aus Oberwil. Auch diese Partie beginnt wieder voll nach unseren Wünschen und Boni kann schon bald, auf Pass von Rueff, das 1:0 buchen. Doch nach einem Doppelschlag des Gegners steht es kurz darauf 1:2 und wir mit dem Rücken zur Wand!!!
Tja, diese Überheblichkeit wieder... Nun muss unser Team Charakter zeigen, um diesen Rückstand aufzuholen. Und wir beweisen auch, dass wir tatsächlich eine verschworene Einheit sind, denn kurz vor Schluss schnippelt Stickstoff die Kugel elegant ins hohe Eck!!! Nils erzielt dann sogar noch das 3:2, doch leider kommt sein Schuss einen Sekundenbruchteil zu spät, denn als der Ball im Begriff ist, seinen Weg in’s Tor zu bahnen, ertönt der Schlusspfiff. Also geht’s zum ungeliebten Penaltyschiessen, welches wir eigentlich vermeiden wollten. Für dieses Unterfangen greifen wir wieder einmal ganz tief in unsere Trickkiste und stellen unseren ultimativen Penaltykiller Rueff in’s Tor. Stickstoff, Nils, Boni und Rueff versenken ihre Penalties souverän. Der Gegner haut jedoch einen Ball neben das Tor und sieht einen Schuss von Teufelskerl Pasci Kahn abgewehrt!!! Somit gewinnen wir dieses Shootout mit 4:2 und stehen im Halbfinal. Einen Sieg stehen wir nur noch von der Finalteilnahme entfernt, doch am nächsten Gegner sollten wir uns die Zähne ausbeissen. Mit einem Weitschuss aus der eigenen Hälfte heraus erzielen sie dann nach etwa 5 Minuten das 0:1, bei welchem unser glanzvoll aufspielender Torwart Fabio schon etwas sehr alt aussieht... Doch zu seiner Entschuldigung muss man noch anfügen, dass ihm Nils die Sicht versperrt hat.... Was nun folgt ist ein noch kopfloseres Anrennen der Nochwuchskicker!!! Doch der Ausgleich will einfach nicht fallen. Und wer die Tore nicht schiesst, der erhält diese ja bekanntlich...!!! Somit endet diese Partie mit 0:2 und unser Traum vom Finaleinzug ist geplatzt... Also geht es ab unter die heissersehnte Dusche!!!

Doch halt, es gibt ja noch das Spiel um den 3. Rang. Auch dieses verläuft sehr ähnlich wie der Halbfinal, der Gegner geht mit 0:1 in Führung, dann kommt unser kopfloses Anrennen, bei dem das gegnerische Gehäuse wie zugenagelt scheint, und mit einem Konter versetzen sie uns mit dem 0:2 den endgültigen Todesstoss!!!

Tja und somit endet dann der sportliche Teil des Anlasses definitiv.... Nach einer längst verdienten Dusche können wir nun den 4. Rang feiern und vor allem den riesigen Flüssigkeitsverlust ausgleichen, denn auch heute war die übliche gnadenlose Hitze wie in den letzten Jahren zu verzeichnen, was an Stickstoff’s krebsrotem Rücken unschwer zu erkennen ist!!! Je vorgerückter dann die Stunde, desto weniger NWB’s sind im noch Zelt zu finden und um zwei Uhr morgens, als dann nichts mehr ausgeschenkt wird kann man nur noch einige Alkoholleichen ausmachen.
Nun nimmt auch Guess seinen traditionellen Heimweg auf Schusters Rappen in Angriff!!! Kurz vor dem Froloo merkt er dann aber doch noch, dass er ja gar nicht mehr in Reinach wohnt, sondern sein neues Domizil gleich um die Ecke hat.... Die letzten beiden NOCHWUCHS WAGGIS ziehen dann gegen halb vier Uhr von dannen und auch sie wissen bereits jetzt schon:

Das nächste Cliquengrümpeli ist nicht mehr weit...

Cello & Nils

 

Wööglifescht

22.& 23. Juni 2001

 

Am Freitag den 22.06.01 melden wir uns um 20 Uhr live zurück aus dem schönen neuen Wööglifestpark. Dank tatkräftiger Hilfe dreier Bauwaggis, Nils, Guess und Moni, entsteht am Donnerstag bei brütender Hitze ein architektonisches Kunstwerk, unter der Leitung von Roger und Guschti Perret. Aber auch bei uns wird nicht geschlafen, in schweisstreibender Arbeit wird ton-nenweise Material angeschleppt und so erstrahlt die Höllenbar am Freitagabend in ganz neuem Glanz!!!!

Doch nun zurück in die Gegenwart... Ein kleiner Blick auf den Festplatz verrät uns, dass die neue Band "Carribean Sunshine Steelband" in einem vollem Festzelt die Stimmung anheizt. Bei diesen karibischen Oelfassklängen fühlen sich unsere Gäste wie in der Karibik und werden vom neuen Wöögliteam mit Speis und Trank bestens bedient. Dank Caipirinha, Omnibus und Tequila finden immer wie mehr Urlauber den Weg in die Bar und durch den Sound von DJ Nüssli weiss nun auch der Hinterste und Letzte wo die Party abgeht. "Am Wööglifescht!!!" Mit bester Laune sind die NWB-Waggis dabei und wissen was zu tun ist: stampf, stampf, Caipirinha, stampf... Gläser voll und die Stimmung kocht. Auch ein kleiner Besuch der Polizei (angeblich ist es zu laut) trübt die Trinkmotivation an der Bar nicht und so wird erst gegen 5 Uhr morgens das letzte Glas mit Saus und Braus ausgetrunken. Nach dem Aufräumen machen sich nun auch noch die letzen Waggis auf den Weg, um noch ein paar Stunden Schlaf zu erwischen.
Doch bereits um 10 Uhr am Samstagmorgen ist unser OK-Team wieder im Einsatz und muss die Vorräte auffüllen, damit wir mit unserer Bar erneut dabei sein können. Pünktlich öffnet die Höllenbar ihre Tore und auch heute abend müssen wir nicht lange auf Kundschaft warten, denn schon früh wird die Bar zahlreich besucht. Mit vollem Elan und Tatendrang arbeiten auch heute unsere Barteams bis in die Morgenstunden.

Mit Schlaf und Ruhe treffen wir uns wieder am Sonntag um 14 Uhr im Wöögli, um die Abrissarbeiten zu erledigen... Unter sengender Hitze und ein paar Liter Schweiss ist wie von Zauberhand innert 3 Std. nichts mehr zu sehen vom Wööglifescht 2001.

Und auch dieser Anlass ist immer ein Erfolg!!!!

Bauernregel:
Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage !!!

Cello & Susi

 

7. Grosses Fressen

21. Juli 2001

Wie sollte es auch anders sein, es ist Sommer im Birseck, genauer gesagt Juli und es liegt allen auf der Hand, dass das 7. Grosse Fressen der NOCHWUCHS WAGGIS auf dem Programm steht. Bereits wie in den letzten 3 Jahren dürfen wir bei tropischen Temperaturen das Fressen am Nachmittag auf unserer bekannten „Wiesen“ starten. Das diesjährige Grosse Fressen organisierte Susi und Stickstoff und weil dies nicht selbstverständlich ist, möchte ich den beiden meinen ersten Dank aussprechen !!!

Der Einkauf ist reibungslos verlaufen und zum andern später. Das aufgestellte Buffet treibt mit seinen vielen Köstlichkeiten einigen das Wasser in die Augen und die Sprechbüchse beginnt zu saften. Das Essen wird durch das OK von der besten Seite her präsentiert und jeder darf sich nach Herzenslust am Buffet bedienen. Hier sei gesagt, dass wir wiederum von vielen guten Seelen mit Sala-ten, Kuchen und vielem mehr beschenkt worden sind.

VIELEN DANK.........!!!!!

Auch dieses Jahr wurde 1 Steer Brennholz organisiert, somit ist sichergestellt, dass unser wichtigstes Stück, der Grill, nie an Energie verlieren wird. Bereits kurz nach dem Start zum Grossen Fressen beginnen unsere ersten Gäste ihr selbst gewürztes Fleisch zu brutzeln. Leider verliert unser Grillchef Herr Muster (Name von der Red. geändert) bereits schon nach kurzer Zeit den Überblick über das auf den Grill gelegte Fleisch. Einige Besucher können ihr gutes Stück nicht mehr identifizieren und somit bricht ein Kleinkrieg um Nahrungsmittel am Grill aus und unser armer Grillchef steht zwischen den Fronten... Tja !!!!!!

Das OK hat für die diesjährige Fresseorgie mit gleich vielen Anhängern wie letztes Jahr geplant und anhand der letztjährigen Schlussabrechnung eingekauft. Nun dürfen nicht mehr als 40 Jünger NOCHWUCHS WAGGIS auf der „Wiesen“ erscheinen. Zu unserer Überraschung und Freude erscheinen aber etwa 70 Jünger und stellen somit einen neuen Besucherrekord auf.

Sensationell...............!!!!!!!

Leider hat nun das OK ein Problem mit seinem Fehleinkauf. Doch Susi reagiert hervorragend und kauft kurzerhand eine Tankstelle in Dornach leer und stellt somit den Nahrungs- und Getränkenachschub sicher. Das Grosse Fressen ist gerettet..................!!!!!!!!

Im Namen aller NOCHWUCHS WAGGIS möchte ich mich speziell bei der Guggesmusig Furzgugge für ihr sensationelles Ständeli bedanken, ihr seid einfach SUPER.......!!!!!!

Ebenfalls bei unseren Stammjüngern, der „Rotte Stähli“, welche uns auch dieses Jahr mit ihrer Anwesenheit beglückt haben. Natürlich bedanken wir uns bei allen anderen Jüngern, die uns am 7. Grossen Fressen, ins Elend gestürzt haben......he he he !!!!!

Ich hoffe, dass es allen grossen Spass gemacht hat in diesem Jahr und uns im nächsten Jahr noch mehr Anhänger besuchen werden, so dass wir zusammen ein mega 8. Grosses Fressen erleben dürfen.

Besten Dank an alle, „Gott zum Gruss“ und bis bald

Mike und Misch

Aktivbummel

15.& 16.September 2001

Wie fast jedes Jahr treffen wir uns kurz nachdem der Hahn gekräht hat im Bahnhofbuffet Basel und geniessen vor den anfallenden Strapazen noch einen letzten Kaffee. Nachdem sich dann auch Krümel von seiner Herzallerliebsten verabschiedet hat, besteigen wir den Zug und düsen nach Olten und Luzern... Kaum hingesetzt, erläutert Nils die Spielregeln, welche unsere Hamburger (Moni, Alain und Mike) in den nächsten beiden Tagen zu befolgen haben. Als erstes muss jeder von ihnen ein superschönes, würg-, giftgrünes T-shirt anziehen, welches nun zu ihrem Outfit gehören sollte... Auch das Portemonnaie wird ihnen abgenommen, denn die Aufgabe besteht darin, den Aktiven am Sonntag ein Mittagessen zu offerieren, mit Mitteln die erbettelt, ersungen, oder sonstwie aufgetrieben werden... Als nächstes müssen sie pünktlich zu jeder vollen Stunde vor den Aktiven auf die Knie fallen und um Aufnahme in den Stamm flehen....

Eine Stunde und etwa drei Bier später hüpfen wir dann in Luzern aus dem Zug und eilen zum Bootssteg, denn dort wartet ein grosses Tourieboot auf uns. Kaum zugestiegen geht’s auch schon los, kreuz und quer über den Vierwaldstättersee... In Alpnachstad ist ausgeschippert und wir schlurpen in Richtung Pilatus-Zahnradbahn. Nach kurzer Wartezeit geht’s dann gleich ganz steil den Berg hinauf... Oben angekommen sind erst einmal Pulli und Jacke angesagt, denn es ist saukalt, neblig und auch ein bisschen Schnee lässt grüssen!!!! Deshalb befinden wir uns bereits kurz darauf in der Bergbeiz, wo wir uns für die Wanderung stärken und unter diesen Umständen ja auch verständlich ist, oder??? Nach dem Essen geht’s aber trotzdem erst einmal mit der Gondelbahn weiter und zwar nach Fräkmüntegg. Dort steht die längste Sommerrodelbahn der Schweiz und es ist echt Gaudi pur, diese Bahn hinunter zu heizen, auch wenn einige etwas mehr Mühe bekunden als andere... Nach soviel Sport steht nun aber endlich eine warme alkoholische Stärkung auf dem Pro-gramm, bei der wir auch noch einen Small-Talk mit Globi abhalten dürfen...

Vor dem Abstieg in Richtung Kriens gibt es abermals einen echten Höhepunkt dieses Bummels zu erwähnen und zwar die atemberaubende Fahrt auf dem Doppelstehsessellift!!! Einfach unglaublich und unvergesslich!!! Anschliessend folgt aber auch schon die Wanderung welche uns nach etwa zwei Stunden zum Krienseregg führt. Bei der Gondelstation haben Nils und Krümel Mitleid mit uns und wir dürfen mit den Gondeli nach Kriens hinunter!!! Von dort aus geht’s mit dem Bus zurück nach Luzern und wir besteigen den Zug Richtung Chiasso. In Göschenen wird jedoch aus- und umgestiegen, denn schlussendlich ist Andermatt angesagt!!! Kaum angekommen beginnt die Suche nach unserer Unterkunft: “Müen mir do jetzt rächts oder links?? Mir laufe eifach emol links...“ Und prompt wäre es rechts gewesen...!!!!! Aber gefunden haben wir es trotzdem noch und so gross ist Andermatt ja auch wieder nicht... Eine halbe Stunde nach Zimmerbezug befinden wir uns bereits in einer gemütlichen Dorfbeiz und freuen uns (mit Ausnahme unseres Käsemuffels Cello) auf das bevorstehende Fondue. Nach viel Käse und gut gesättigt ziehen wir kurz vor Mitternacht in ein Discopub, wo wir noch einen, zwei, drei oder vier zu uns nehmen...

Am Sonntag um 8 Uhr stehen wieder alle voller Elan und Tatendrang bereit für neue Taten; dass uns die Organisatoren umbringen wollen weiss zu diesem Zeitpunkt noch niemand!!!! Zuerst geht’s auf den Oberalppass, wo ein halber Schneesturm tobt. Glücklicherweise ist es nur ein Witz, als uns Nils sagt, wir hätten hier auszusteigen. Auf jeden Fall können wir sitzen bleiben und geniessen das Bündnerland bis wir in Ilanz ankommen.

Hier sieht das Wetter doch schon wieder einiges freundlicher aus!!! Nils und Krümel machen die Hamburger nochmals auf ihre Aufgabe mit dem Mittagessen aufmerksam, denn dies scheint der letzte Fleck Zivilisation für die nächsten Stunden zu sein... Nach einer halben Stunde und einer gemütlichen Kaffeepause sind wir dann wieder vollzählig und marschieren los... Eine weitere halbe Stunde später geht sie mir schon wieder kräftig auf den Geist, diese elende Latscherei!!! Aber nichts ist, laufen, laufen, laufen, laufen, Berg auf, Berg ab, über Stock und
Stein...

Nach etwa zwei Stunden haben Nils und Krümel auch noch den Mut, uns zu sagen, dies sei erst die Hälfte gewesen!!!! Plötzlich stehen wir dann aber vor einem kleinen Bahnhof mit dem Namen Versam-Safin, wo uns die Hamburger das Mittagessen servieren: Cervelat mit Brot und Senf, und zum Dessert gibt’s ein Giotto für jeden.

Nach dieser Stärkung nehmen wir den zweiten Teil der heutigen Gebirgstour am Vorderrhein in Angriff. Völlig erschöpft aber zufrieden erreichen wir nach 4 ½ Stunden endlich den Bahnhof von Versam-Station, das Ende dieser Wanderqualen!!!! Von nun an ist nur noch Zugfahren angesagt und es geht über Chur im direkten Zug nach Basel. Erstaunlicherweise ist es nun um ein vielfaches ruhiger im Abteil der NOCHWUCHS WAGGIS als noch auf der Hinfahrt..?? Auf jeden Fall machen sich alle relativ zielstrebig aus dem Staub, als wir in Basel ankommen und sehnen sich bestimmt nach dem heiss geliebten Kopfkissen...

Trotz kräftigem Muskelkater am Montag, hat es uns allen riesigen Spass bereitet, denke ich!!!

Vielen Dank an die Organisatoren dieses Bummels Nils und Krümel!!!!

Sachi

Lottomatch

23.September 01


Brrrrrrrrrrrrrr........ Was, was ist los ?!!!!!! Es ist doch Sonntag und erst noch so früh... Warum geht der Wecker ab ???? Da war doch was ??? Ach ja, heute ist ja der NWB Lottomatch angesagt. Also raus aus der Falle und ab ins Wöögli. Einige sind schon da, doch was ist das ??? Das Restaurant ist noch geschlossen. Haben sie uns etwa vergessen ? Natürlich nicht, genau um 11 Uhr kommt Gusti und schliesst uns die Türen auf. Schon bald ist auch Isa hier und aktiviert die Kaffeemaschine, so dass wir auch den letzten Schlaf aus den Gliedern kriegen.

Das OK-Team, Guess und Cello, gibt uns dann schon bald die ersten Anweisungen zum Einrichten des Wöögli. Kurz darauf sind die Tische umgestellt und die Festbänke im Sääli platziert. So können wir doch etwa 90 Sitzplätze anbieten, für die hoffentlich in Scharen erscheinenden Lottofans. Auch die Werbung wird nochmals intensiviert. Wir dekorieren die Umgebung des Wöögli mit unseren leuchtenden Plakaten und mit unserem NWB -Banner. Ebenfalls werden die Preise sortiert und für die einzelnen Gänge vorbereitet. Also wenn ich die Preise so sehe, dann würde ich am liebsten selber mitspielen...

Auf einmal klopft es an der Türe. „Watt wer is das denn???“ Die ersten Lottofreaks sind schon da. Aber es ist doch erst halb zwölf und der Lottomatch beginnt erst in 2 ½ Stunden. Die beiden Damen sind leicht verärgert und ziehen von dannen. Aber sie werden bestimmt um 14 Uhr wieder da sein....

So, langsam wird’s Zeit um die Vorbereitungen abzuschliessen. Jetzt müssen wir den Aktiven nochmals das Prozedere des Kartenverkaufs erklären, damit die Lottofans mit ihren Karten auch zufrieden sind. Dann haben wir noch einen Moment, um uns zu sammeln und auf die nächsten 8 Stunden Lotto vorzubereiten. Jetzt treffen auch schon die ersten Spieler ein und suchen sich einen optimalen Platz. Bald zeigt sich, dass wir mit einem Grossandrang zu rechnen haben, denn um halb 2 Uhr ist das Wöögli bereits fast voll und wir müssen einige Platzanweiser einsetzen, damit alle Spielwilligen auch einen Stuhl finden.

Punkt zwei Uhr beginnt unser professioneller Speaker Susi mit der Begrüssung der Gäste und erklärt die Spielregeln für die kommenden Lottorunden. Schon die ersten Runden laufen gut und Salatwürste, Klobürsten und Bernerplatten werden von den glücklichen Gewinnern entgegen-genommen. Auch das Team vom Wöögli wird von den Lottofreaks gefordert. Am Anfang mit flüssi-gem, später dann auch mit etwas Währschaftem.

An dieser Stelle möchten wir uns beim Team vom Wöögli bedanken, denn ohne Sie wäre es uns nicht möglich, diesen tollen Anlass durchzuführen.

So langsam kommen wir zum ersten Höhepunkt des Lottomatchs. Ein Hautpreis, die tolle Stereoanlage, kommt auf den Preistisch. Die Lottospieler kramen nochmals das Münz aus dem Portemonnaie und kaufen sich eine Extrakarte. Zahl um Zahl steigt die Spannung und Susi muss mehrmals „schüttele“, damit die nervösen Spieler ihre Chancen gewahrt sehen. Auf einmal: LOTTO!!! „Wer? Wo? Was? Warum sie und nicht ich“, nerven sich einige. Der erste Hauptpreis gewinnt Dominique, eine nähere Verwandte einiger NWB-Aktiven und ist eigentlich sehr überraschend, da Sie sonst nie etwas gewinnt. Ich schreibe aus Erfahrung. ;o)

Nach der anschliessenden Gratisrunde verlassen uns die ersten Spieler. Vielleicht aus Frust, vielleicht auch weil das Portemonnaie leer ist??? Die freien Plätze haben aber keine Zeit um kalt zu werden, denn es stürzen sich bereits die nächsten Spielfreudigen darauf, welche schon seit einiger Zeit anstehen.

Die nächsten Runden laufen wieder etwas gesitteter ab und wir bringen Speckseiten, Wecker und Hightech-Taschenrechner unter die Leute. Mit den Fresskörben und den Fonduesets kommt wieder ein bisschen Stimmung ins Wöögli, doch eigentlich warten alle auf den Höhepunkt des Tages: den Fernseher!!!

Viele kramen das letzte Münz hervor und kaufen die Karten. So still wie jetzt ist es bis anhin noch nicht gewesen und man hört bei jeder gezogenen Zahl die Pulsfrequenz steigen. Es dauert lange, sehr lange und die Unruhe steigt von Sekunde zu Sekunde. Auf einmal durchbricht aber ein Schrei die Ruhe und alle wissen, es ist vorbei!!! LOTTO !!! Der Fernseher geht an eine nette ältere Dame, die sich sehr über den Gewinn freut. Nun haben wir noch zwei Runden vor uns und der Lottomatch 2001 gehört der Vergangenheit an.

Danach steht uns noch das Aufräumen bevor... Doch auch das bringen wir schnell hinter uns, so dass wir uns auf den erholsamen Teil des Abends konzentrieren können. Gemütlich lassen wir den Anlass revue passieren und geniessen das tolle Nachtessen vom Wöögli.

Es ist toll, dass wir viele bekannte Gesichter begrüssen konnten, doch auch bei den neuen Lottofreunden die den Weg ins Wöögli gefunden haben möchten wir uns an dieser Stelle bedanken. Ebenfalls beim Wöögli-Team, das einen Supereinsatz zeigte, so dass kein Lottofreak verdursten oder verhungern musste.

Denkt daran, der nächste Lottomatch kommt schon bald und es lohnt sich, zwischendurch einmal einen 2 Fränkler dafür aufzuheben.

Moni