Vorwort der Redaktion

Liebe Leser

Und schon ist es wieder soweit, kaum hat sich die 3.Ausgabe des NUGGI in Euren Briefkasten verirrt, kommt schon sein Nachfolger... Doch dieser hat es in sich, sind doch die NOCHWUCHS WAGGIS im letzten halben Jahr wiedereinmal sehr aktiv gewesen.

Mit dem Cliquengrümpeli in Oberwil, Aktivbummel, Wööglifescht, Grümpeli in Aegeri, 6. grossen Fressen und Lottomatch, standen doch insgesamt sechs Anlässe auf dem Programm, welche es in sich hatten.

Zum ersten Mal seit Einführung des Aktivbummels wurde dieser im Sommer abgehalten, was uns aber auch nicht gerade besseres Wetter als im Herbst beschert hat. Doch lustig war es allemal...
Auch das Grümpeli in Aegeri war diesmal ein sehr spezielles Ereignis, denn wir boten während des Turniers eine fehlerlose Leistung und haben somit kein einziges Tor erhalten... Na, wenn das kein Fortschritt ist!!!!

Doch wenn Ihr weiterblättert erfährt Ihr noch mehr darüber und natürlich auch die anderen Aktivitäten....

Viel Unterhaltung beim lesen wünscht Euch s‘Redaktionsteam

Schläpfli & Nils

 

Bericht des Präsidenten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cliquengrümpeli in Oberwil

3.Juni 2000

Es ist wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Samstag 3.Juni um 12 Uhr Parkplatz Havanna Pub, denn wir werden wieder einmal nach Oberwil fahren um den Pott zu holen. So hat es jedenfalls am Freitag Abend zu später Stunde aus diversen Mündern getönt. Doch heute Mittag ist alles anders , ca. 30 Grad Hitze, schwere Knochen und kaum Motivation, um bei dieser Wahnsinnshitze, Fussball zu spielen. Trotz allem machen wir uns auf die Socken und kaum in Oberwil angekommen suchen wir uns einen Platz im Festzelt. Nach ein paar Schlücken aus der kalten Flaschen, kommt auch schon die Furzgugge mit Pauken und Trompeten an.

Langsam müssen wir der Gefahr ins Auge sehen, denn es geht nur noch eine halbe Stunde bis zum ersten Match. Da wir dieses Jahr, aus mehreren Gründen zu wenig Fussballer in der Clique haben, müssen wir in die Trickkiste greifen, und bringen unsren Ex - Präsi "Pasci" zurück an die alte Wirkungsstätte (mit ihm holten wir den Pott im 1997 !!!) Auch Fabio ist ein alter Hase im NWB-Dress. Vielen Dank an die Gastarbeiter ,Merci !!!!!!

Als wir uns im Schatten das Trikot überstreifen bricht plötzlich Hektik aus, denn Stickstoff hat die Leibchen für unsere Gäste aus der Tasche gezogen und bemerkt das er sein eigenes zu Hause vergessen hat. Viel besser erging es aber auch unserem Präsi nicht, denn er hat das falsche Teil eingepackt. (Gibt's doch gar nicht!!!!).

Doch auch solche Umstände können uns nicht stoppen, darum direkt auf's Spielfeld, zum ersten Match in neuen Jahrtausend. Sofort sind die ersten NWB-Spieler auf dem Feld und beobachten unseren Gegner. Sie scheinen nicht besonders stark zu sein, diese Chaoten-Guggenmusig als Hippies verkleidet. Doch je länger das Spiel dauert, bemerken wir, dass wir keine Tore schiessen und so endet ein lausiges Fussballspiel, 0:0!

Schon 12 Minuten später, steht das Spiel gegen die Barbeque-Schnägge auf dem Programm. Gegen was für Schnägge ?? Spielt auch keine Rolle, wir müssen gewinnen, wenn wir einen Blumentopf ergattern wollen. Irgendwie ist heute alles anders, das Runde will einfach nicht in das Eckige, und schon ist das Spiel wieder fertig. Schon wieder 0:0 ? Aber nein, das hätte ich fast vergessen: die Schnägge vom Grill, haben ein paar Minuten vor Schluss das entscheidente Goal geschossen. Ja, wir haben verloren. Doch halb so schlimm, denn es stehen noch ein paar Spiele auf dem Programm.

Bis zum nächsten Match ist noch ein bisschen Zeit, Schnägge-Grytte heisst diesmal unser Gegner. Wer auch immer das ist, es stellt sich heraus das es ein Senn mit seinen sechs Kühen ist. Und dass Kühe nicht gerade besondere Fussballer sind , weiss vermutlich jedes Kind. Es dauert zwar ein Weilchen aber dann fielen die Tore zu unseren Gunsten. Endlich haben wir unseren ersten Sieg errungen. Hurra !! Wie auch immer, wenn die NOCHWUCHS Fussballer eine Runde weiterkommen wollen, müssen wir jetzt alle Spiele gewinnen. Kein Problem!!! Beim nächsten Match merken wir rasch, dass es sich nicht um sehr ernste Gegner handelt. So kommt es wie es kommen musste, nach wenigen Minuten führen wir schon 2:0 oder noch mehr!! Jedenfalls haben wir gesiegt, und das ist die Hauptsache.

In unserem letzten Vorrundenmatch stehen wir etwa neun Tele-Tubbies gegenüber. Ich kenne zwar nur vier, aber das ist ja egal, denn heute müssten es etwa zwanzig davon sein, um uns zu stoppen. Da das nicht der Fall ist, siegen wir überlegen. Das heisst wir müssen noch mehr von unserem Fussballzauber versprühen (im Achtelfinale). Kein Problem, denn wir haben genügend davon. Dies zeigt uns Stickstoff mit den wahrscheinlichst schönsten Goal des ganzen Turniers.

Das bedeutet das Viertelfinale, nachdem auch noch andere NWB- Kicker erfolgreich waren.
WOW Viertelfinale, eine massive Steigerung gegenüber dem letzten Jahr. Ab jetzt sind die Pausen zwischen den Spielen ganz schön knapp bemessen, kaum Luft geholt, wird auch schon das nächst Spiel angepiffen. Altstar Pasci erzielt bereit sehr früh zwei wunderschöne Tore, welche am Schluss für einen 2:1 Sieg reichten. Super wir sind im Halbfinale !!!

Dann der Schock, Fabio unser Golie klagt über Schmerzen und räumt sein Tor, nach einer Superleistung im ganzen Turnier. So beginnt das Halbfinale mit einem neuen Mann zwischen den Pfosten, eigentlich kein Problem für Cello der als Ersatzgolie nominiert ist. Doch in der 2. Minute kassiert er bereits das erste Goal. Aber ein NWB-Kicker gibt nie auf, treu nach diesem Motto stürmt unsere Mannschaft weiter nach vorne. Doch der Ausgleichstreffer will und will nicht fallen... Was machen wir falsch??? Man wendet sich an den Fussballgott und hofft. Und wie ein Wunder trifft Pasci in der letzten Minute das Goal.!! Das heisst Penaltyschiessen welch eine Lotterie. In den vergangenen Jahren haben wir meistens im Penaltyschiessen verloren, deshalb ma-chen wir uns nicht viel Hoffnung auf den Sieg. So kommt es, dass die ersten beiden Schützen locker den Ball ins Goal bringen. Nun ist Stickstoff an der Reihe und zu unserm Entsetzen hält der Golie die Ball. F**k!!! Es wird zu einem echten Krimi: Penaltykiller Cello vermag mit zwei Superparaden die gegnerischen Elfmeter zu halten und unsere Schützen "cool as Ice" verwandeln alle (welch ein Wahnsinn !!!!!!)!!!!!

Wir sind im Finale, den Pott zum greifen nahe?

Wer aber ist der Gegner? Die Bärenfels-Waggis aus Aesch sind alte Bekannte. Nach einer kleinen Verschnaufpause müssen wir bereits wieder auf's Feld. Nicht schon wieder, kaum angepfiffen sind wir wieder im Rückstand, zum Glück nicht das erste Mal, wir können das Spiel noch umdrehen. Aber diesmal kommt alles anders ,wir haben keine Chance gegen diese verstärkte Bärenfelstruppe, und verlieren den Final sang- und klanglos mit 3:0! Schon wieder nur zweiter.
Wir feiern aber diesen zweiten Platz, wie den ersten, mit Champagner unter der Dusche und einer Riesenparty im Zelt. Wie üblich ist es fast schon wieder hell als die letzten heimgehen.

Doch das nächst Jahr holen wir den Pott !!!!!!

Cello

3.Aktivbummel

24.& 25. Juni 2000

Es ist wieder soweit, die NOCHWUCHS WAGGIS besammeln sich zum 3. Aktivbummel. Früh morgens treffen wir uns in der Schalterhalle des Bahnhof SBB und steuern in Richtung Bahnhofbuffet, um uns Kaffee und einige Gipfeli reinzuhauen. Da dieses Jahr Susi und Stickstoff die Organisatoren sind, hoffen wir auf weniger Stress als die letzten beiden Male....

Gestärkt besteigen wir dann den Zug in Richtung Biel, wo sich die ersten Waggis bereits an den bekannten Gerstensaft wagen... Im Abteil hinter uns befindet sich eine ältere Reisegruppe, welche uns dann sogar ein Fläschchen Weissen spendet... Wir lassen Biel hinter uns und fahren nach Yverdon, wo wir auch aussteigen. Da alle Teilnehmer einen Velosattel mitnehmen sollten wird Misch nahegelegt, er solle nun auch noch einen besorgen, denn er war der einzige Versager. Trotz massivster Drohungen von unserer Seite her, lässt er es aber bleiben.

Danach legen wir uns gegenüber des Bahnhofes in einem Park nieder und geniessen den Champagner, welcher Susi und Stickstoff mitgebracht haben.

Nachdem wir das Blubberwasser runtergewürgt haben geht’s zurück zum Bahnhof. Dank einer Fahrplanänderung verpassen wir unseren Anschlusszug und müssen uns eine volle Stunde um die Ohren schlagen. Also ab in die Bahnhofsbeiz!!! Eine Stunde später sind wir dann tatsächlich im Zug, welchen wir in Estavayer le lac schon wieder verlassen. Danach gibt’s einen gemütlichen Spaziergang dem See entlang und wir machen Halt an einem schönen Strandbad, wo wir nicht schlecht staunen, denn hier gibt es ein attraktives Wassersportprogramm. Von Liftwasserski über Bananenbootfahren hat es noch viele andere Möglichkeiten. Da das Wetter aber nicht so sehr dazu einlädt, setzen wir uns in’s Restaurant und nehmen etwas feste Nahrung zu uns.

Nach einem kleinen Nickerchen am See spazieren wir zu einer Bootshaltestelle für Touries, wo wir ein Schiff besteigen. „Ab auf’s Sonnendeck“ heisst die Devise, wo wir es uns so richtig gemütlich machen. Doch schon bald ist Schluss mit der Herrlichkeit, denn kaum haben wir abgelegt, wird es arschkalt dort oben und wir verziehen uns unter Deck....

Von dort aus geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf den Neuenburgersee. In Neuenburg angekommen geht’s dann zielstrebig zur Fussgängerzone, wo Susi und Stickstoff in einem sehr netten Hotel unsere Zimmer gebucht haben. Nun ist relaxen angesagt, was einige mit einem Nickerchen und andere mit TV glotzen geniessen. Abends ist Ausgang angesagt. In einer Pizzeria schlagen wir uns den Magen voll. Danach verschlägt es uns in die Bar neben dem Hotel, wo wir unter anderem auch nach Discos fragen. Uns wird ein Superschuppen etwa zehn Gehminuten entfernt empfohlen, welcher am Anfang noch echt zu überzeugen weiss, doch danach gibt’s nur noch „Bum Bum“-Sound. Aus diesem Grund ziehen wir uns in die Bar neben dem Hotel zurück, wo wir uns noch ein, zwei, drei Schlummerbecher genehmigen. In den Zimmern angekommen haben einige noch das Gefühl, sie müssen das Hotel ummöblieren.

Früh am Morgen machen wir uns dann schon wieder auf und frühstücken in einem kleinen Café am See. Bald schon nähert sich ein Schiff und es heisst:"Das nehmen wir." Mit diesem Teil schippern wir durch den Kanal in den Bielersee und steuern auf die Petersinsel zu. Von dort aus gibt es bei schönem Wetter eine nette Wanderung nach Erlach.

Dort angekommen stärken wir uns in einer Fischbeiz. Anschliessend geht’s schon wieder los und wir nehmen, wie könnte es auch anders sein, ein Schiff und tuckern damit bis nach Biel. Dort angekommen besteigen wir den Zug zurück nach Basel, wo wir uns einig sind, dass dies ein Spitzenbummel gewesen ist. Genau so, wie er sein sollte.

Vielen Dank an die Organisatoren Susi und Stickstoff... Dieser Bummel war Spitze!!!!!!!!!!

Ich habe fertig!!!

Sachi


Wööglifescht

30.Juni.-1.Juli. 2000

Es ist soweit, das Fest kann beginnen!!!

Kompliment an das OK, welches es dieses Jahr geschafft hat, pünktlich um 18 Uhr zu eröffnen.... Zwei Mitglieder der Wanderfreunde sitzen erwartungsvoll an der Kasse, obwohl sich der Ansturm noch sehr in Grenzen hält. Doch dieses Jahr überrascht das Fescht, neben der traditionellen Tombola, mit Dart und "Nageln", was natürlich bei einer Country-Night nicht fehlen darf. Auch die Band sorgt für eine gute Stimmung bei den Gästen und lässt im Zelt eine feucht-fröhliche Atmosphäre aufkommen. Nun haben auch unsere zwei Freunde am Eingang zu tun, denn das Zelt füllt sich.

Doch nun endlich wieder Zurück an die Höllenbar !!!

Hier laufen mittlerweile auch unsere Cowboys zu Hochform auf und eine Runde nach der anderen bestellen. Für einen richtigen Stammgast der NOCHWUCHS WAGGIS darf der sorgfältig zubereitete Whisky-Cola oder Omnibus nicht fehlen. Was sich bei unseren lieben Höllenbesuchern mit der Zeit auf die Verständigung auswirkt..... Da Cello und Jerôme Erfahrung haben mit dieser Kommunikationsart, können Sie unseren Gästen die Wünsche von den Lippen ablesen.

Um Mitternacht, übernehmen dann Geuss und Schläpfli das Zepter hinter der Bar. Als das allerletzten Lied der Band zu Ende ist finden dann auch noch die restlichen Gäste aus dem Zelt den Weg in die Bar, was uns natürlich hoch erfreut. Nach einer langen und tollen Nacht vor und hinter der Bar wird die Hölle um 5 Uhr geschlossen, denn Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Bereits um 2 Uhr Nachmittags beginnt das Fest erneut und unser Big Boss Grisu darf natürlich nicht fehlen. Voller Tatendrang bringt Hausfrau Grisu die Bar wieder auf vordermann. Als dann um 18 Uhr die Bar wieder offiziell zu leben beginnt, ist noch gar nicht viel los. Doch nach und nach finden sich auch die letzten NOCHWUCHS WAGGIS ein, welche auch gleich für Stimmung sorgen. Auch Känguru Nils kommt wieder einmal in den Genuss von Arbeit. Sacha und Stickstoff sorgen zur Nachtschicht für den richtigen Mix der Getränke, welche sich nach mehreren Stunden dem Ende entgegen neigt.

Um 5 Uhr müssen dann auch die letzten zum Schlafen gehen und so heisst es auch dieses mal wieder, bis zum nächsten Jahr.

Bauernregel: Das Beste wie jedes Jahr, ist die Höllenbar !!!!

Cello + Ronnie

 

 

WM in Aegeri

7.& 8.Juli. 2000

Auch dieses Jahr nehmen wir wieder an der WM in Aegeri teil; oder haben dies zumindest vor...

Nach langer und intensiver Vorbereitung, mit etlichen Freundschaftsspielen ist das Team in Topform und freut sich auf die bevorstehende Herausforderung. Diesmal bewegen wir uns aber nicht mit dem üblichen Mannschaftsbus in die Innerschweiz, sondern mit den Privatautos. Da das Wetter nicht gerade sehr erfreulich aussieht, lassen die meisten Sportskanonen ihr Zelt zuhause und entschliessen sich, die paar Stündli Schlaf im Auto abzuhalten. Gewisse „Thereslis“ beanspruchen dafür einen Wagen für sich alleine, was ein echter Konvoi mit sich zieht....

Als wir nach langer Fahrt endlich das WM-Dorf erblicken, müssen wir mit Enttäuschung feststellen, dass es auch dort regnet. Aber was kann uns schon umhauen???
Wir vier Mitglieder der NWB-11 fühlen uns aber auch von unserem Erfolgstrainer Grisu im Stich gelassen und verzichten deshalb freiwillig auf die Videoanalyse unserer Gegner. Stattdessen steuern wir zielstrebig das Festzelt an, wo die supermegageile Band Sommerwind auch diesmal wieder anwesend ist und uns richtig einheizt. Nach ein paar kleinen Bierchen und einigen Gummiadlern machen sich dann die ersten in Richtung Bar auf...

Dort angekommen werden die Bierchen durch rote und schwarze Vitamindrinks ersetzt, welche im Volksmund auch Gummibärli und Whisky-cola genannt werden... Anschliessend, jedoch bereits in den frühen Morgenstunden, suchen wir Kämpfer dann unser Nachtlager im Zelt oder Auto auf...

Nach einer ziemlich unbequemen, nassen und kopfschmerzenden Nacht müssen wir dann aber am Sonntag feststellen, dass es immer noch regnet und sich auf dem Fussballfeld ein Aegerisee gebildet hat.... Deshalb werden auch keine Spiele durchgeführt und der Turniersieger in Form von Penaltyschiessen ermittelt. In einer kleinen Teamsitzung entschliessen wir uns dann jedoch, auf die diesjährige WM zu verzichten und den Heimweg anzutreten, da uns unter diesen Umständen das Ballzaubern eh vergönnt bleiben würde...

Guess

 

6. Grosses Fressen

22. Juli 2000

Bereits grosse Tradition hat das „Grosse Fressen“, welches bei unseren Anhängern immer wieder grossen Anklang findet. Diesmal fand unsere „Wiesen“ am Samstag, 22. Juli 2000, bei wundervollem Wetter, wiederum in der Reinacher Heide statt. Durch das OK (Guess und Misch) wurden die nötigen Vorbereitungen getroffen und es wurde, wie jedesmal, beim Einkaufen nicht gespart, um unsere Besucher nach Lust und Laune verwöhnen zu können (in Be-zug auf‘s Essen).

Nachdem der Festplatz auf der „Wiesen“ aufgestellt war, trudelten bereits unsere ersten Anhänger ein und konnten sich vom Buffet, welches durch Guess aufgestellt wurde, fast nicht mehr trennen. Das erste Fleisch wurde dann auf den Grill gelegt und gebrutzelt. Eigentlich, und das sei hier vermerkt, brutzelte der Grill von 15:00 Uhr bis um 02:00 Uhr morgens vor sich hin und dies mit dem besten Eichenholz (1 Ster) aus der Region welches uns Pasci Rueff zu Verfügung stellte. Besten Dank Pasci !!!!!!!

Wer sich nun durch 3 perfekt gegrillte Steaks und ein wenig Salat gestärkt hatte, konnte sich anschliessend an das Dessertbuffet wagen. Auch dies war reichlich gedeckt und man konnte sich mit Café (mit oder ohne Schnaps) und einem grossen Stück Kuchen vergnügen. Traditionell versorgte uns Natascha wiederum mit einem wundervollen Kuchen und auch hier sei gesagt;
vielen vielen Dank Natascha !!!!!!

Am späteren Abend, als es bereits dunkel war, überraschte uns Peter Wacker mit dem grössten je gesehenem Feuerwerk in der Regio. Es liess das diesjährige Fressen zu einem der schönsten werden. Danke Peter !!!!!!

An unserem diesjährigen Fest durften wir etwa 40 Anhänger begrüssen und kulinarisch verwöhnen. Speziell bedanken möchten wir uns ausserdem bei der Rotte Stähli, welche uns auch diese Jahr wieder besuchte!!! Ohne sie würde unser Fressen einiges an Qualität verlieren. Danke Daisy, Danke Erich !!!!!

Beobachten konnte man den einen oder andern Waggis auch in diversen Sportarten. Erwähnt sei hier zum Beispiel Susi, welcher sich mit der Rottweilerhündin „Vita“ im angrenzenden Acker beim Hundesport beweisen wollte und man leider nicht immer erkennen konnte wer nun der Hund sei. Anders versuchte es Schläpfli beim Fussball mit seinen Jonglierkünsten. Hoffen wir doch nun endlich, dass der FC Altersheim Aumatt auf ihn aufmerksam geworden ist und wir uns nicht länger mit ihm rumschlagen müssen.

Wir hoffen natürlich, dass nächste Jahr einige Anhänger mehr auf der „Wiesen“ anzutreffen sind, nehmen doch einige Mitglieder im Verein das Wort „Passiv“ zu genau.

Hoffentlich hat es allen soviel Spass gemacht wie uns und wir uns nächstes Jahr wieder auf der „Wiesen“ sehen, zum 7. Grossen Fressen !!!!!

Besten Dank an alle „Gott zum Gruss“ und bis bald

Guess und Misch

 

4.Lottomatch

10.September 2000


Seit zwei Wochen werden die Autofahrer auf den Reinacher Strassen von grell leuchtenden Plakaten geblendet, welche ihnen sagen, wo sie den 10. Sep-tember zu verbringen haben. Nämlich im Wöögli wo der Lottomatch der NOCHWUCHS WAGGIS stattfindet....

Pünktlich um zehn Uhr stehen wir vor dem Restaurant. Nur Stickstoff, Susi und Nils haben es noch nicht fertiggebracht, aus den Federn zu kriechen...

Darum ist es nötig das Telefon zu aktivieren und sie an ihre Verfplichtungen zu erinnern. Zuerst werden einmal ein paar Kaffee’s getrunken, damit der Schlaf nicht mehr so kräftig in den Augen hängt und falls dies nicht klappt wird halt mit der Sonnenbrille nachgeholfen. Nach dieser Aufwachphase muss aber noch viel erledigt werden, was jedoch dank der Routine der letzten Jahre relativ schnell vor sich geht. Auch diesmal steht uns „Petrus“ wieder gut gelaunt zur Seite und hat uns wiederum wunderbares Wetter geschickt. Damit unsere angefressenen Lottospieler auch im Freien spielen können, werden noch ein paar Festbankgarnituren besorgt. Kistenweise werden dann die Preise ins Restaurant befördert, damit auch keiner zu kurz kommt. Nun hoffen wir nur noch, dass auch dieses Jahr wieder viele Lottospieler erscheinen werden.

Punkt zwei Uhr wird dann der Start frei gegeben und es ist schön zu sehen, dass sich jung und alt in’s Wöögli begibt um dem Lottospielen zu fröhnen. Auch viele bekannte Schnäppchenjäger der letzten Jahre können wir erkennen und schon nach kurzer Zeit scheint das Wöögli beinahe aus seinen Nähten zu platzen.

Unserem Speaker Susi wird dann auch bald einmal klar gemacht woher der Wind weht, denn einer erfahrenen Spielerin ist seine Schütteltechnik schon lange ein Dorn im Auge!!! „He du muesch das Säckli nid numme chraule, du muesch es mit beidne Händ schüttle!!!“ Wir glauben, diesen Moment wird Susi nicht so schnell vergessen und nachdem er nun weiss, wie man sich beim Schütteln zu verhalten hat, kann’s weitergehen...

Jede Menge tolle Preise wie Fresskörbe, Racletteöfeli oder Toaster finden ihren Abnehmer, wobei vor allem aber die Salatwurst nicht zu vergessen ist.... Bald schon naht dann die grosse Pause um 18.00 Uhr, doch bevor zu den Menus übergegangen werden kann, kommt noch einmal „s‘Grossmüetterli 90“ zum Zug.

Viele stärken sich mit einer guten Mahlzeit, damit man wieder genug fit ist, um weiter zu kämpfen. Leider hat es danach doch etwas nachgelassen mit unseren Anhängern, doch dies ist kein Grund für uns, um frühzeitig aufzuhören. Bald schon kündigt Susi die WAGGIS-TOUR an, bei welcher ein Fernseher gewonnen werden kann; doch vorläufig steht noch immer eine Salatwurst im Vordergrund...

Dann ist es aber soweit und alle Spieler sind scharf auf diesen TV. Einige spielen mit bis zu 15 Karten um dieses Teil abzuholen. Nach einer aufregenden Runde, bei welcher die ganze Karte abgedeckt sein muss, findet auch dieses Jahr der Hauptpreis seinen Weg zu einem neuen Besitzer. Unsere Gewinnerin ist dabei sichtlich glücklich mit ihrem neuen Saab. Doch das Spiel geht weiter und es wird nochmals um kleinere Fische gekämpft.

Bald hört man dann aber zum letzten Mal Susis zarte Stimme, welche ein „einezwanzig“ in’s Mikro säuselt. „Lotto!!!“ ertönt es aus dem Sääli, die Karte wird kontrolliert und die Zahlen stimmen. Somit geht die letzte Salatwurst ins Sääli und der diesjährige Lottomatch seinem jähen Ende entgegen...

Auf jeden Fall hat sich dieser Sonntag wiederum für viele gelohnt, denn man sieht einige Spieler, welche beim Heimtransport der gewonnenen Preise mit echten Problemen zu kämpfen haben. Leider kann nicht jeder das Glück im Spiel auf seiner Seite haben, doch vielleicht klappt’s ja im nächsten Jahr???

Für uns NOCHWUCHS WAGGIS ist aber noch nicht Schluss, denn es darf ja noch alles aufgeräumt und geputzt werden. Auch bei uns sind glückliche Gesichter zu sehen, als die ganze Strapazen zu ende sind. Der verdiente „Schlummertrunk“ findet dann entsprechend mit einem „Ohhhhhhhhhaaaa-NOCHWUCHS-WAGGIS-BIRSEGG-1992-EV
die durstigen Kehlen.....

Krümel & Nils